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Kinder lehren sich selbst zu schützen!

Kinder und Jugendliche fitt zu machen fürs Datenzeitalter ist das Eine und Aufgabe hauptsächlich von Eltern. Doch wer macht die Eltern fitt? Medienerziehung braucht Unterstützung. So langsam wacht die Gesellschaft auf und es purzeln Angebote auf den Markt. Hier ein paar ausgewählte Links.

Die große Herausforderung der nächsten Zeit ist es, Kindern und Jugendlichen beizubringen sich im Netz selbst zu schützen. Dies ist wie Straßenverkehr: Ich kann mein Kind jeden Tag zu Schule begleiten damit ihm nichts passiert, oder ich bringe ihm bei, wie es mit den Gefahren umgehen muss, damit nichts passiert. Die Bewahrpädagogik, bei der Kinder von allem ferngehalten werden was gefährlich sein kann funktioniert einfach mit einem Medium wie dem Internet nicht - genausowenig wie ich mein Kind die ganze Schulzei zur Schule begleiten kann. Die Frage ist, wie Eltern ihre Kinder darin unterstützen können, mit den Gefahren umzugehen.

Für Kinder und auch Erwachsene ist der Internetführerschein von InternetABC ein guter Einstieg, um mal grundlegende Begriffe und Verhaltensweisen kennen zu lernen.

Für Jugendliche ist vielleicht die Internetseite yuuuport.de verschiedenere Landesmedienanstalten interessant. Dort diskutieren Jugendliche untereinander verschiedene Themen des Internets. In dem Sinne Jugendliche kompetent zu machen sich selbst zu schützen ist auch watchyourweb.de aktiv - eine Initiative des Familien- und Verbraucherschutz-Ministeriums. Auf netzcheckers.de geht es dann für Jugendliche auch weit über die Gefahrenabwehr hinaus.

Für Eltern interessant: auf schau-hin.info geht es derzeit auch um Online-Computerspiele und Onlinesucht.

Die Ausbildung und Sensibilisierung für Elterm im Punkt Medienerziehung ist sicherlich eine wesentliche Aufgabe der Erwachsenenbildung in naher Zukunft. Gleichzeitig müssen wir Formen finden, wie Jugendliche selber untereinander sich kompetent machen. Auch hier ist wieder die Frage, wie gerade die bildungsfernen Schichten an Erwachsenen und Jugendlichen erreicht werden können, damit sie nicht die Verlierer beim Daten- und Jugendschutz werden.

Dieser Beitrag wurde am Montag, 30. November 2009 um 10:31 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Computermedienpädagogik, Methoden abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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