BitPäd

DVD Authoring

Kleiner Workshop bei der Medienfachberatertagung in München:

Meister Johnny  erklärt uns, wie man so richtig geile DVD Menüs machen kann.

DVD Styler als Freeware eignet sich schon mal ganz gut. Oberfläche und Bedienung einfach und simpel. Nach dem klassischen Vorführeffekt hat Johnny auch die Knöpfe wiedergefunden. Mit den Knöpfen kann man aktive Elemente auf die Seite ziehen. Über den Dateimanager werden die Mediendateien hinzugefügt und mit den Buttons verknüpft. Jetzt wird es halt kreativ das heißt “gestalten”.

Mit Super C kann ich die Video-Dateien als Vob-Container erzeugen und die einzelnen Einstellungen einstellen. Hier kommen jetzt aber die Erfahrungen ins Spiel. Probleme gibt es hier genug. Vor allem Standalone DVD Player-Geräte reagieren sehr unterschiedlich auf Bitratenerhöhungen. Zwischen 5000 - 7000 Bitrate ist sinnvoll. Bei höherer Qualität steigt das Risiko, dass es auf einigen Playern nicht mehr läuft.

Die fertigen Vobdateien aus Super C kann ich dann in mein Menü im DVD Styler einfügen.

Am Ende legt DVD Styler eine Imagedatei an, die dann gebrannt werden kann.

Nero 9 Vision (neuste Version braucht richtig Rechenleistung und kostet zwischen 60 und 80 Euro).  Nero verarbeitet ganz viele Medien-Formate. Man kann die Mediendaten dann auch noch kürzen, ein- und ausblenden.  Auch Vob Dateien können eingebunden werden. Dann wird es wieder kreativ in der Gestaltung. Nach dem Test kann gebrannt werden, aber Achtung: laut Mike gibt es Probleme mit schnellen Brennern. Lieber langsam aber sicher!

Die Casablanca (hat leider gerade gestreikt) hat mittlerweile in der Software aufgerüstet, auch im Authoringprogramm. Ab Smart Edit 6 gibt es ksebara und importiert die DVD Daten und konvertiert in DV.

TMPeg Encoder bringt Caro als Alternative für kleine Rechnerleistung ein.

Vista hat einen DVD Authoring Programm an Board. Vista ist allerdings ein Ressourcenkiller.

Ubuntu als grundsätzliche kostenlose Alternative aus der Linuxwelt hat auch ein Authoring Programm dabei (neben einer ganzen Menge anderer Tools) und braucht auch sehr wenig Rechenressource, da es für Afrika entwickelt wurde.

Mikes Frage nach der Codierung von AVI Dateien beantwortet Jürgen mit: “Casablanca macht es einfach - da muss ich nicht nachdenken und es funktioniert (Standardeinstellung)”. Klaus macht es mit Magix oder Pinnacle und codiert “einfach”.

So wieder was gelernt. Kernsatz lautet bei all den Funktionen der vielen Programme: Es muss am Ende in jedem Player funktionieren - das ist das Ziel!

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 22. November 2008 um 21:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Computermedienpädagogik, Video abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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