Kinder und Jugendliche fitt zu machen fürs Datenzeitalter ist das Eine und Aufgabe hauptsächlich von Eltern. Doch wer macht die Eltern fitt? Medienerziehung braucht Unterstützung. So langsam wacht die Gesellschaft auf und es purzeln Angebote auf den Markt. Hier ein paar ausgewählte Links.
Nach einer ernüchternden Erfahrung einer Fortbildung auf der ich dienstverpflichtet anwesend war (www.juseta.de), habe ich mich mit vielen anderen gefragt, warum eigentlich so viel Lebenszeit in nicht wirklich effizientes Lernen fließt. Es blieb Unzufriedenheit zurück, der Nutzen stand in keinem positivem Verhältnis zum Aufwand.
In diversen Foren und Netzwerken versuchen wir immer wieder gemeinsame Treffen und Fortbildungen vorzuplanen, Referenten und Themen zu finden und das ist nicht leicht. Daher meine Frage, wie funktionieren eigentlich Fortbildungen am zufriedenstellensten?

Am interessantesten finde ich die BarCamp Idee. Es ist die noch radikalere Umsetzung der Open Space Methode. Gepaart mit der extremen Veröffentlichung via Internet scheint dies ein Quell an Ideen und auch Lernprozessen zu sein. Mit Sicherheit scheiden sich an dieser Form viele Bildungsgeister. Traditionelle Fortbildungsmodelle geben einen Lehrplan vor. Ich persönlich habe aber auf Fortbildungen das meißte gelernt und war am zufriedensten, wenn die Teilnehmer selber sich maximal einbringen konnten. Z.B. sind bei den MaC*days in Josefstal fast alle Teilnehmer auch Referenten und umgekehrt. Das macht den Charme aus. Die Kompetenz vieler zu nutzen, bringt den maximalen Lernerfolg. Ähnliches erlebe ich auch in Gauting bei den Internettreffen. Gleichzeitig findet die Dokumentation direkt im Netz durch die Teilnehmer statt. Dies sichert die Inhalte nachhaltig und ermöglicht eine direkte Reflexion der Inhalte durch die Teilnehmer selber.
Mal schauen wie ich das meiner Chefetage beibringen kann. Interessant ist die Frage, wie ich denn Lernerfolg bei solch mitunter chaotisch aber sehr dichten Veranstaltungen messen will. Ich denke der wichtigste Aspekt und Gradmesser ist die Zufriedenheit der Teilnehmer. Wenn ich zufrieden von einer Tagung, Fortbildung usw. komme, dann war es offensichtlich erfolgreich in meinem Sinne.
Manche Menschen glauben sie wären anonym im Netz. Vor allem auch Jugendliche glauben, dass doch niemand weiß wer schnucki65 sei. Niemand? wieistmeineip.de zeigt noch die harmlosesten Daten an. Auf utrace.de kann ich Server, IP Adressen und vieles mehr in einer Karte orten. Mit der Mac Adresse geht das sogar sehr genau.
Es gibt Seiten, die sehr viel über den Rechner herausfinden an dem man sitzt. Und das ganz ohne kriminelle Energie. browserspy.dk ist z.B. so eine Seite. Oder die Testseite von heise.de für Mobil-Browser yyqq.de. Die Daten die der Browser weitergibt, sind nur ein kleiner Teil. Bei mir hat zum Glück die Lokalisation in Google Maps ziemlich daneben gegriffen. Das beruhigt mich ja noch ein bisschen. Kommt dann noch Spionagesoftware auf den Rechner, ist der ganze Rechnerinhalt, mitsamt Passworten usw. auslesbar.
Da heist es Wachsam sein und informieren. Aber eins ist sicher: anonym ist im Netz niemand unterwegs.
Ein Blog als Arbeitshilfe und Seminardokumentation
Es ist nicht ganz einfach ein Seminar für Theaterpädagogen zu geben, in dem es um den Einsatz von neuen Medien geht. Zurückhaltung, Skepsis, Widerstände, aber auch Begeisterung und Offenheit kamen der Leitung entgegen.
Nichts destotrotz ist ganz viel entstanden, was die Teilnehmer für ihre Arbeit gebrauchen können. Von SMS, über Animoto bis Musik Maker, wir haben viel ausprobiert und gemacht. Herausgekommen ist ein gefüllter Blog mit den Ergebnissen, Tipps und einigem mehr. Auch für andere sicherlich eine kleine Fundgrube. Der Blog selbst ist Dokumentation und Skript in einem und ist während und kurz nach dem Seminar gefüllt worden.
Die BKABlogger haben übrigens nichts mit gleichnamiger Polizeibehörde zu tun, sondern siehe hier.