Es ist kaum zu glauben, aber die FDP hat im Koalitionsvertrag auch das Internet als politisches Thema eingebracht. (in der Tag Cloud links oben - wenn auch ganz klein.) Es kann sogar sein, dass das Zugangserschwerungsgesetz von Frau von der Leyhen gar nicht in Kraft tritt. Zumindest wird es erst mal aufgeschoben. Und wenn man den notwendigen Ausbau von Polizei und Justiz nicht bezahlen kann, dann kommt es eben doch - wider besseren Wissens.
Belehren hier die “sozialen” Besserverdienenden die Internetausdrucker?
In Sachen Jugendschutz gibt es leider nichts Neues. Es bleibt der Eindruck, dass hier die Ideen noch nicht da sind. Eher der schale Beigeschmack, dass man die schon bestehenden Gesetze vielleicht doch durch einen technischen Netzfilter durchsetzen will.
Überraschend ist aber, dass im Koalitionsvertrag immerhin erwähnt wird, dass man Open Source als Arbeitssoftware für die Bundesbediensten prüfen will. Na das wäre mal ein deutliches Zeichen Richtung Microsoft. Dann bliebe nur die Frage offen, wie man denn mit der Internetkrake Google umgeht.
Wir dürfen also gespannt sein.
Artikel siehe: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,657486,00.html
Bild: Die Tag Cloud wurde von netzcheckers.de mit wordle erstellt.
Heute erklärt uns Michael mal, wo und wie man im Internet Bilder findet, die man auch bei Druckerzeugnissen oder für die eigene Seite verwenden kann. Hinweise im Netz gibt es viele, sei es bei anwalt-im-netz.de oder wikipedia. (da steht ja sowieso alles.) Aber es bleibt eine Grauzone.
Bei google gibt es in der Bildersuche eine Erweiterte Suche unter der man auch nach Lizenzen filtern kann. Das hilft schon mal beim Suchen nach Bildern die ich auch kommerziell weiterverwenden kann.
Auf Pixelio gibt es eine Bilderflut die auch mit einer Nutzungsbedingung gekennzeichnet ist. Dazu muss man sich aber zum einen anmelden, zum anderen die Fachbegriffe: redaktionelle Nutzung oder Recht zur Werbung genau anschauen. Namensnennung und Homepagenennung sind bei Pixelio meistens Pflicht.
flickr arbeitet mit creative commons und erklärt es auch schön übersichtlich auf einer Seite.
Auch unter wikimedia gibt es frei nutzbare Fotos eingestellt. Auch hier wird die Verwendung definiert.
Insgesamt gilt aber: Selber machen ist der rechtlich sicherste Weg. Und oft auch der schnellste.
Wachsam und unberechenbar bleiben!
Wer Audiobeiträge macht ist auch immer auf der Suche nach Audiofiles für den Klangteppich. Nicht alles kann man selber produzieren, und nicht immer will man Geld ausgeben. Klauen ist einfach - wissen ist besser. Hier mal ein paar Seiten mit kostenfreien Audiofiles zum Weiterverarbeiten:
jamendo.de hat einen Haufen von tollen Musikstücken die unter CC Lizenz angeboten werden. Nicht alle darf man einfach so weiterverwenden oder verändern (z.B. unter einen Film legen) - da heißt es die Lizenz genau lesen. Aber sehr vieles ist frei verwendbar. Wer sogar eine kommerzielle Lizenz braucht, bekommt die auch bei jamendo.de - und das zu fairen Preisen. - Vielen Dank liebe Musiker!!
Überhaupt - Creative Commons ist im Kommen. Und eine echte Alternative zur Gema-Vermarktung. Netzcheckers hat eine umfassende Linksammlung dazu.
Eine tolle Seite für Radio und Hörspielmacher ist audiyou.de. Sehr geil die witzigen Klingeltöne zum Runterladen. Aber auch hochladen könnt ihr dort Eure Produktionen. Da muss man vorbei.
Sehr nützlich auch die Hörspielbox. Hat schon einiges drin, was ganz brauchbar ist.
Aber am besten ist natürlich selber machen. Viel Spaß dabei. Und wenn ihr dann fertig seid sehen wir uns auf dem Hörfestival!