Mit Blinden einen Computerkurs zu machen ist spannend. Ich lerne eine Menge. Z.B. das Tastaturkürzel einem das Leben erleichtern können. Die meißten Programme kann man überwiegend über die Tastatur steuern. Was liegt da näher, als sich Skype mal mit Blinden vorzunehmen, ermöglicht es Ihnen doch in ihrem Medium (Audio) am Rechner mit anderen zu kommunizieren.
Leider gibt es bei Skype keine Übersicht über Tastaturkürzel (oder ich habe sie nicht gefunden) und die Grundfunktionen wie Abnehmen und Auflegen muss man erst aktivieren. Nur leider scheitert der Screenreader an den Menübegriffen, so dass es für einen Blinden fast unmöglich ist durch das Programm zu navigieren. Schade eigentlich, denn Skype ist doch wirklich ein geniales Tool für Blinde.
Sascha und ich haben es gemeinsam geschafft Skype nutzbar zu machen. Aber eigentlich sollte es so sein, dass Blinde sich selbständig die Software aneignen können.
Schade.
Kann man WOW wirklich für Treffen von Menschen zweckentfremden? Die Spannung steigt, ich logg mich ein und schau mal, ob schon wer online ist von den Vereinsmeiern.
So, jetzt bin ich da, doch wo sind die anderen. Spannend ist jetzt wie wir uns hier denn finden. Wir haben nicht abgesprochen wie wir heißen. Tja und ne Rose hat auch keiner dabei. Na mal sehen.
Oh welche Feude, habe Dieter und Gabi gefunden. Aber Bernhard geht ständig tot. Sowas auch. Mal schauen ob wir ihn wiederbeleben können.
Tja, Bernhard scheint wirklich etwas schlimmes zugestoßen zu sein. Er antwortet nicht mehr. Jetzt ist er sogar rausgeflogen. Mal schauen ob wir ihn über web.de wiederbeleben können.
Zumindest seine Leiche haben wir entdeckt:
Bernhard hat es tatsächlich geschafft. Wie in fast allen anderen etwas komplexeren Systemen ( ich fühlte mich 10 Jahre zurückversetzt als wie uns mit M-IRC Chats herumgeschlagen haben) hat es nur 45 Minuten gedauert und wir waren zu viert.
Und dann in die Kneipe. Da ist aber Dieter irgendwie am Tresen hängen geblieben und nicht mehr aufgetaucht (auch nicht via Telefon oder so).
Da waren es nur noch 3. Aber nett geplaudert
Und dann gab es noch eine rasante Führung durch das WOW Ruhrgebiet, bei Ebay und der Dresdner Bank vorbei, ein bisschen U-Bahn fahren mit abschließendem Kirchgang und gemeinsamen ins Bett fallen in der Kneipe.
Erstes Fazit: Der Aufwand drumherum ist schon sehr hoch. Es eignet sich wirklich nur für Spieler, denn der Testaccount beschränkt die Nutzung auf 10 Tage. Aber man kann in WOW Spaß haben, wenn man will.
Das war nicht das letzte virtuelle Treffen, das nächste mal dann vielleicht wieder in SL, auch wenn da die Grafik natürlich mit WOW überhaupt nicht mithalten kann. Dafür sind die Kommunikationsmöglichkeiten durchaus leichter anwendbar.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Danke schön und ein gutes neues Jahr allen im Verein.
24 Stunden später habe ich es geschafft. Der hoffentlich letzte Patch tickert gerade aus dem Netz. Dennoch habe ich das System überlistet und konnte schon mal ins Spiel und meinen Zwerg gestalten. (Ich dachte eigentlich Partystyling ginge virtuell schneller.) Während im Hintergrund die Patches luden (insgesamt wurden über 4 GB nachgeladen, neben den 3, 9 GB Grundinstallation) bin ich über die Tryout exe irgendwie ins Spiel gekommen. Allerdings mit dem Nachteil, die ganze Prozedure (Startdateien runterladen, AGBs, Nutzungsbedingungen, Habt Euch alle lieb Bestimmungen usw,) bei der nächsten Anmeldung wieder durchzumachen. Also hoffe ich, dass er nach dem letzten Update sich meine Anwesenheit merken kann.
Aber hier bin ich jetzt als Zwerg im gelobten Land!
Manchmal muss man einfach Dinge ausprobieren auch wenn es völlig irrsinnig ist. Der CMP-Netz eV versucht sich an einer Neujahrsveranstaltung in WOW. Ist es möglich sich in dieser virtuellen Welt zu treffen und auszutauschen jenseits der eigentlichen Spiellogik? Welche Vorteile bringt es, was hat man davon, was ist möglich? Welchen Vorteil bringt es gegenüber anderer Software, die dafür eigentlich gedacht ist?
Es ist schon vor dem Versuch klar, dass wir es mit einigen Problemen zu tun bekommen. Mit meiner Erfahrung aus Second Life bin ich das skeptisch, aber neugierig. Hier schon mal meine kritischen Anmerkungen.
1. Problem: Die Trial-Streaming Version ist natürlich pünktlich zu unserem Versuch kaputt. Alternativ darf man sich die Vollversion herunterladen.
2. Problem: die Software. Ein Probeaccount für 10 Tage ist kostenlos möglich, hat aber den Nachteil, dass jeder Beteiligte alle Daten des Spieles braucht. Die kann man sich aus dem Netz laden. Lächerliche 4 GB sickern so innerhalb von 3 Stunden auf meinen Rechner. Danach noch eine Unmenge an Patches, ohne die mich die Software nicht ins gelobte Land lässt. (Tja bei der Trialversion ging es jetzt los)
3. Problem: Sollte der Test funktionieren, ist es mit dem kostenlosen Treffen nach 10 Tagen vorbei. Dann heißt es Vollversion kaufen! Es ist also nur was für dauerhafte WOW Spieler. Ansonsten wird es sich kaum lohnen. Kostet zwar nur 15 Euro, aber die monatlichen Kosten kommen ja auch noch dazu.
So ich warte noch auf die Patch Downloads…..
“2 Stunden später“.
Ja WOW ist wie die “Unendliche Geschichte”. Nachdem ich also weitere 2 Stunden Patches heruntergeladen habe möchte WOW auch gleich noch ein Patch mit 3,2 GB nachladen.
An dieser Stelle frage ich mich, ob sich 7 bis 8 Stunden Downloadzeit für ein Treffen von ca. 2 Stunden wirklich lohnen. Ich klicke frustriert auf Abbrechen und versuche mal, ob es jetzt geht. Nein es will immer noch Patches. Nun gut, Rechner runtergefahren und wieder hochgefahren und siehe da es lässt mich ins Spiel. Sehr eigenartig. Aber jetzt bin ich gespannt.
Schminkprogramme faszinieren nicht nur Mädels, aber vor allem diese. Die Suche nach dem eigenen Aussehen, das Verändern der eigenen Optik schnell und gefahrlos am Computer macht Spaß zeigt einem aber auch wirklich umsetzbare Alternativen. Nicht umsonst setzen viel kommerzielle Kosmetik Hersteller auf diese “Spielerei” im Netz.
Aber kein Grund diese nicht für die Medienpädagogik zu nutzen. Nachteil ist oft, dass wenn man am eigenen Bild arbeiten will, bzw. es speichern und ausdrucken will, eine Registrierung nötig ist. Hier gilt es genau zu schauen, was man sich damit an Spams antut. Die Schwierigkeit ist oft, dass die Seiten auf Englisch sind, was die AGB Lektüre nicht verbessert. Da es in Amerika verboten ist private Daten von Kindern unter 13 Jahren zu erfassen, ist dies ein Haken wenn man mit jüngeren Kindern arbeitet.
Ein paar Seiten aus einem Spiegelartikel hab ich mal angeschaut.
taaz.com - kann man mit Beispielbildern arbeiten. Sehr schnell verständlich.
virtual makeovers - ebenfalls sofort mit Fremdfotos ausprobierbar.
Eine deutsche Alternative, nicht ganz so bedienerfreundlich, findet sich mit dem beautystyler auf jolie.de. Vorteil: Die AGBs sind zu verstehen und berücksichtigen deutsches Recht und den Schutz von Minderjährigen. Außerdem haben dort auch Männer Styling Vorlagen! Weiter positiv anzumerken: Registirerung ging schnell ohne viele Daten und auch ein Speichern und Download der Stylings scheint möglich. Allerdings ist man jetzt Mitglied einer Community und sollte erst mal seine Privatsphäre sichern. Sonst sieht mich jeder.
Bei Make over studios geht vor einer Registrierung garnichts. Daher auch kein Link, da man nicht weiß, ob die Registrierung sich lohnt.
Eine sehr schöne Spielerrei ist die Bildmanipulationsseite faceofthefuture.org.uk/ auf der man sich mal anschauen kann, wie man selber als Gemälde, Afrikaner, als das andere Geschlecht oder im Alter aussieht. Am witzigsten ist sicherlich die Manga-Variante. Ausprobieren und Spaß haben.
Daneben sind auf der Seite noch einige andere Spielereien wie Morphing, Überblendungen usw. möglich. Auch wird eine digitale Gesichtserkennung erläutert. Allerdings ist die Seite auf Englisch.