Ein Blog als Arbeitshilfe und Seminardokumentation
Es ist nicht ganz einfach ein Seminar für Theaterpädagogen zu geben, in dem es um den Einsatz von neuen Medien geht. Zurückhaltung, Skepsis, Widerstände, aber auch Begeisterung und Offenheit kamen der Leitung entgegen.
Nichts destotrotz ist ganz viel entstanden, was die Teilnehmer für ihre Arbeit gebrauchen können. Von SMS, über Animoto bis Musik Maker, wir haben viel ausprobiert und gemacht. Herausgekommen ist ein gefüllter Blog mit den Ergebnissen, Tipps und einigem mehr. Auch für andere sicherlich eine kleine Fundgrube. Der Blog selbst ist Dokumentation und Skript in einem und ist während und kurz nach dem Seminar gefüllt worden.
Die BKABlogger haben übrigens nichts mit gleichnamiger Polizeibehörde zu tun, sondern siehe hier.
Beim Soundworkshop bei der Abschlussveranstaltung von In eigener Regie gab es Tipps von Brian Cranford. Wir haben in Magix Samplitude 10pro reingeschaut.
Spannend sind vor allem die kostenfreien Plugins die man in Magix leicht integrieren kann. Manche bekommt man bei Magix, manche kann man auch über Magix hinaus in Audacity verwenden. Vorteil der Magix Plugins ist die visuelle Darstellung die leicht zum Spielen anregt, im Gegensatz zu Audacity, wo die Plugins nur in grauen Kästen mit vielen Reglern angezeigt werden. VST Plugins gibt es zahlreiche und sie laden ein irre Klangwelten zu erzeigen
Mit 2 warpdelay v1 kann man sehr experimentelle Sounds kreieren. Der EQ in Samplitude ist gut um Störgeräusche raus zu kriegen.
VST Instrumente sind Synthesizer mit denen man Sounds erzeugen kann. Z.B. kann man frei erhältliche Mididateien verfremden.
Insgesamt ist Samplitude aber irre komplex und man kann sich verlieren. Jugendliche werden wohl viel rumspielen. Es kommen auch schnell irre Zufallsklänge raus. Bis man aber wirklich weiß was man tut und konstruktiv gezielt arbeiten kann, dauert es sehr lange. Hier gilt für Projekte mit Jugendlichen wohl eher - weniger ist mehr. Für Zufalls Kreationen aber sicherlich nicht uninteressant.
Mit Blinden einen Computerkurs zu machen ist spannend. Ich lerne eine Menge. Z.B. das Tastaturkürzel einem das Leben erleichtern können. Die meißten Programme kann man überwiegend über die Tastatur steuern. Was liegt da näher, als sich Skype mal mit Blinden vorzunehmen, ermöglicht es Ihnen doch in ihrem Medium (Audio) am Rechner mit anderen zu kommunizieren.
Leider gibt es bei Skype keine Übersicht über Tastaturkürzel (oder ich habe sie nicht gefunden) und die Grundfunktionen wie Abnehmen und Auflegen muss man erst aktivieren. Nur leider scheitert der Screenreader an den Menübegriffen, so dass es für einen Blinden fast unmöglich ist durch das Programm zu navigieren. Schade eigentlich, denn Skype ist doch wirklich ein geniales Tool für Blinde.
Sascha und ich haben es gemeinsam geschafft Skype nutzbar zu machen. Aber eigentlich sollte es so sein, dass Blinde sich selbständig die Software aneignen können.
Schade.
Kann man WOW wirklich für Treffen von Menschen zweckentfremden? Die Spannung steigt, ich logg mich ein und schau mal, ob schon wer online ist von den Vereinsmeiern.
So, jetzt bin ich da, doch wo sind die anderen. Spannend ist jetzt wie wir uns hier denn finden. Wir haben nicht abgesprochen wie wir heißen. Tja und ne Rose hat auch keiner dabei. Na mal sehen.
Oh welche Feude, habe Dieter und Gabi gefunden. Aber Bernhard geht ständig tot. Sowas auch. Mal schauen ob wir ihn wiederbeleben können.
Tja, Bernhard scheint wirklich etwas schlimmes zugestoßen zu sein. Er antwortet nicht mehr. Jetzt ist er sogar rausgeflogen. Mal schauen ob wir ihn über web.de wiederbeleben können.
Zumindest seine Leiche haben wir entdeckt:
Bernhard hat es tatsächlich geschafft. Wie in fast allen anderen etwas komplexeren Systemen ( ich fühlte mich 10 Jahre zurückversetzt als wie uns mit M-IRC Chats herumgeschlagen haben) hat es nur 45 Minuten gedauert und wir waren zu viert.
Und dann in die Kneipe. Da ist aber Dieter irgendwie am Tresen hängen geblieben und nicht mehr aufgetaucht (auch nicht via Telefon oder so).
Da waren es nur noch 3. Aber nett geplaudert
Und dann gab es noch eine rasante Führung durch das WOW Ruhrgebiet, bei Ebay und der Dresdner Bank vorbei, ein bisschen U-Bahn fahren mit abschließendem Kirchgang und gemeinsamen ins Bett fallen in der Kneipe.
Erstes Fazit: Der Aufwand drumherum ist schon sehr hoch. Es eignet sich wirklich nur für Spieler, denn der Testaccount beschränkt die Nutzung auf 10 Tage. Aber man kann in WOW Spaß haben, wenn man will.
Das war nicht das letzte virtuelle Treffen, das nächste mal dann vielleicht wieder in SL, auch wenn da die Grafik natürlich mit WOW überhaupt nicht mithalten kann. Dafür sind die Kommunikationsmöglichkeiten durchaus leichter anwendbar.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Danke schön und ein gutes neues Jahr allen im Verein.
Schminkprogramme faszinieren nicht nur Mädels, aber vor allem diese. Die Suche nach dem eigenen Aussehen, das Verändern der eigenen Optik schnell und gefahrlos am Computer macht Spaß zeigt einem aber auch wirklich umsetzbare Alternativen. Nicht umsonst setzen viel kommerzielle Kosmetik Hersteller auf diese “Spielerei” im Netz.
Aber kein Grund diese nicht für die Medienpädagogik zu nutzen. Nachteil ist oft, dass wenn man am eigenen Bild arbeiten will, bzw. es speichern und ausdrucken will, eine Registrierung nötig ist. Hier gilt es genau zu schauen, was man sich damit an Spams antut. Die Schwierigkeit ist oft, dass die Seiten auf Englisch sind, was die AGB Lektüre nicht verbessert. Da es in Amerika verboten ist private Daten von Kindern unter 13 Jahren zu erfassen, ist dies ein Haken wenn man mit jüngeren Kindern arbeitet.
Ein paar Seiten aus einem Spiegelartikel hab ich mal angeschaut.
taaz.com - kann man mit Beispielbildern arbeiten. Sehr schnell verständlich.
virtual makeovers - ebenfalls sofort mit Fremdfotos ausprobierbar.
Eine deutsche Alternative, nicht ganz so bedienerfreundlich, findet sich mit dem beautystyler auf jolie.de. Vorteil: Die AGBs sind zu verstehen und berücksichtigen deutsches Recht und den Schutz von Minderjährigen. Außerdem haben dort auch Männer Styling Vorlagen! Weiter positiv anzumerken: Registirerung ging schnell ohne viele Daten und auch ein Speichern und Download der Stylings scheint möglich. Allerdings ist man jetzt Mitglied einer Community und sollte erst mal seine Privatsphäre sichern. Sonst sieht mich jeder.
Bei Make over studios geht vor einer Registrierung garnichts. Daher auch kein Link, da man nicht weiß, ob die Registrierung sich lohnt.
Eine sehr schöne Spielerrei ist die Bildmanipulationsseite faceofthefuture.org.uk/ auf der man sich mal anschauen kann, wie man selber als Gemälde, Afrikaner, als das andere Geschlecht oder im Alter aussieht. Am witzigsten ist sicherlich die Manga-Variante. Ausprobieren und Spaß haben.
Daneben sind auf der Seite noch einige andere Spielereien wie Morphing, Überblendungen usw. möglich. Auch wird eine digitale Gesichtserkennung erläutert. Allerdings ist die Seite auf Englisch.