BitPäd

Software für die Jugendarbeit

Montag, 30. Januar 2012 von zosch

Beim Medien Fachtag des BDKJ Würzburg kam ein schönes Ergebnis raus, welches ich hier einbinden möchte. Es ging beim Fachtag um die Frage, inwiefern Social Media die Arbeit von Jugendverbänden ändert und welche Software man wofür benutzen kann. Das Ergebnis zeigt einen kleinen Ausschnitt der sehr kreativen Arbeit.

Dabei wurde deutlich, dass sich unabhängig von der jeweiligen Software der Trend “Cloud-Computing” - also das Arbeiten und Speichern im Netz - durchsetzt und auch langfristig der Weg für die Jugendarbeit werden wird.

BDKJ Medienpädagogischer Fachtag 21.01.2012 on Prezi

Partizipation bei Konferenzen mit Open Slides optimieren

Dienstag, 06. Dezember 2011 von zosch

Mittlerweile sitzen auch bei Jugendverbänden viele Deligierte mit Laptops in Konferenzen. Kann man das nicht irgendwie nutzen, um die sonst eher schweigende Mehrheit der Deligierten irgendwie digital zu beteiligen und so vielleicht Konferenzen ein bisschen beschleunigen? Immerhin werden wichtige Dinge oft beim Kaffee oder Bier ausserhalb der Tagesordnung beredet.

Open Slides ist da ein Versuch eine Konferenzsoftware anzubieten, die lokal im Raum über ein W-LAN Partizipation der Delegierten zulässt. Wahlvorschläge, personalisierte Wahlzettel, Antragstexte, Unterstützung und vieles mehr sollen über die Software schneller und parallel während der Konferenz abarbeitbar sein. Für die Zukunft ist auch ein Protokollsystem angedacht. Spannend ist, dass man die Präsentationsebene und die Bearbeitungsebene getrennt ausgeben kann, sprich während auf dem Beamer das Frontend angezeigt wird, kann im Backend fleissig geschrieben werden.

Ich habe die Software noch nicht ausprobiert, wäre aber an praktischen Erfahrungen interessiert. Wer mal schauen will:

http://openslides.org/de/index.html

Kinder lehren sich selbst zu schützen!

Montag, 30. November 2009 von zosch

Kinder und Jugendliche fitt zu machen fürs Datenzeitalter ist das Eine und Aufgabe hauptsächlich von Eltern. Doch wer macht die Eltern fitt? Medienerziehung braucht Unterstützung. So langsam wacht die Gesellschaft auf und es purzeln Angebote auf den Markt. Hier ein paar ausgewählte Links.

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Wie funktionieren eigentlich Fortbildungen?

Sonntag, 22. November 2009 von zosch

Nach einer ernüchternden Erfahrung einer Fortbildung auf der ich dienstverpflichtet anwesend war (www.juseta.de), habe ich mich mit vielen anderen gefragt, warum eigentlich so viel Lebenszeit in nicht wirklich effizientes Lernen fließt. Es blieb Unzufriedenheit zurück, der Nutzen stand in keinem positivem Verhältnis zum Aufwand.

In diversen Foren und Netzwerken versuchen wir immer wieder gemeinsame Treffen und Fortbildungen vorzuplanen, Referenten und Themen zu finden und das ist nicht leicht. Daher meine Frage, wie funktionieren eigentlich Fortbildungen am zufriedenstellensten?

Am interessantesten finde ich die BarCamp Idee. Es ist die noch radikalere Umsetzung der Open Space Methode. Gepaart mit der extremen Veröffentlichung via Internet scheint dies ein Quell an Ideen und auch Lernprozessen zu sein. Mit Sicherheit scheiden sich an dieser Form viele Bildungsgeister. Traditionelle Fortbildungsmodelle geben einen Lehrplan vor. Ich persönlich habe aber auf Fortbildungen das meißte gelernt und war am zufriedensten, wenn die Teilnehmer selber sich maximal einbringen konnten. Z.B. sind bei den MaC*days in Josefstal fast alle Teilnehmer auch Referenten und umgekehrt. Das macht den Charme aus. Die Kompetenz vieler zu nutzen, bringt den maximalen Lernerfolg. Ähnliches erlebe ich auch in Gauting bei den Internettreffen. Gleichzeitig findet die Dokumentation direkt im Netz durch die Teilnehmer statt. Dies sichert die Inhalte nachhaltig und ermöglicht eine direkte Reflexion der Inhalte durch die Teilnehmer selber.

Mal schauen wie ich das meiner Chefetage beibringen kann. Interessant ist die Frage, wie ich denn Lernerfolg bei solch mitunter chaotisch aber sehr dichten Veranstaltungen messen will. Ich denke der wichtigste Aspekt und Gradmesser ist die Zufriedenheit der Teilnehmer. Wenn ich zufrieden von einer Tagung, Fortbildung usw. komme, dann war es offensichtlich erfolgreich in meinem Sinne.

Theaterpädagogen und die neuen Medien

Mittwoch, 11. November 2009 von zosch

Ein Blog als Arbeitshilfe und Seminardokumentation

Es ist nicht ganz einfach ein Seminar für Theaterpädagogen zu geben, in dem es um den Einsatz von neuen Medien geht. Zurückhaltung, Skepsis, Widerstände, aber auch Begeisterung und Offenheit kamen der Leitung entgegen.

Nichts destotrotz ist ganz viel entstanden, was die Teilnehmer für ihre Arbeit gebrauchen können. Von SMS, über Animoto bis Musik Maker, wir haben viel ausprobiert und gemacht. Herausgekommen ist ein gefüllter Blog mit den Ergebnissen, Tipps und einigem mehr. Auch für andere sicherlich eine kleine Fundgrube. Der Blog selbst ist Dokumentation und Skript in einem und ist während und kurz nach dem Seminar gefüllt worden.

Die BKABlogger haben übrigens nichts mit gleichnamiger Polizeibehörde zu tun, sondern siehe hier.

Legales Hören oder Audiofiles kostenlos

Freitag, 02. Oktober 2009 von zosch

Wer Audiobeiträge macht ist auch immer auf der Suche nach Audiofiles für den Klangteppich. Nicht alles kann man selber produzieren, und nicht immer will man Geld ausgeben. Klauen ist einfach - wissen ist besser. Hier mal ein paar Seiten mit kostenfreien Audiofiles zum Weiterverarbeiten:

jamendo.de hat einen Haufen von tollen Musikstücken die unter CC Lizenz angeboten werden.  Nicht alle darf man einfach so weiterverwenden oder verändern (z.B. unter einen Film legen) - da heißt es die Lizenz genau lesen. Aber sehr vieles ist frei verwendbar. Wer sogar eine kommerzielle Lizenz braucht, bekommt die auch bei jamendo.de - und das zu fairen Preisen. - Vielen Dank liebe Musiker!!

Überhaupt - Creative Commons ist im Kommen. Und eine echte Alternative zur Gema-Vermarktung. Netzcheckers hat eine umfassende Linksammlung dazu.

Eine tolle Seite für Radio und Hörspielmacher ist audiyou.de. Sehr geil die witzigen Klingeltöne zum Runterladen. Aber auch hochladen könnt ihr dort Eure Produktionen. Da muss man vorbei.

Sehr nützlich auch die Hörspielbox. Hat schon einiges drin, was ganz brauchbar ist.

Aber am besten ist natürlich selber machen. Viel Spaß dabei. Und wenn ihr dann fertig seid sehen wir uns auf dem Hörfestival!

WOW das Treffen

Mittwoch, 14. Januar 2009 von zosch

Kann man WOW wirklich für Treffen von Menschen zweckentfremden? Die Spannung steigt, ich logg mich ein und schau mal, ob schon wer online ist von den Vereinsmeiern.

So, jetzt bin ich da, doch wo sind die anderen. Spannend ist jetzt wie wir uns hier denn finden. Wir haben nicht abgesprochen wie wir heißen. Tja und ne Rose hat auch keiner dabei. Na mal sehen.

Oh welche Feude, habe Dieter und Gabi gefunden. Aber Bernhard geht ständig tot. Sowas auch. Mal schauen ob wir ihn wiederbeleben können.

Tja, Bernhard scheint wirklich etwas schlimmes zugestoßen zu sein. Er antwortet nicht mehr. Jetzt ist er sogar rausgeflogen. Mal schauen ob wir ihn über web.de wiederbeleben können.

Zumindest seine Leiche haben wir entdeckt:

Bernhard hat es tatsächlich geschafft. Wie in fast allen anderen etwas komplexeren Systemen ( ich fühlte mich 10 Jahre zurückversetzt als wie uns mit M-IRC Chats herumgeschlagen haben) hat es nur 45 Minuten gedauert und wir waren zu viert.

Und dann in die Kneipe. Da ist aber Dieter irgendwie am Tresen hängen geblieben und nicht mehr aufgetaucht (auch nicht via Telefon oder so).

Da waren es nur noch 3. Aber nett geplaudert

Und dann gab es noch eine rasante Führung durch das WOW Ruhrgebiet, bei Ebay und der Dresdner Bank vorbei, ein bisschen U-Bahn fahren mit abschließendem Kirchgang und gemeinsamen ins Bett fallen in der Kneipe.

Erstes Fazit: Der Aufwand drumherum ist schon sehr hoch. Es eignet sich wirklich nur für Spieler, denn der Testaccount beschränkt die Nutzung auf 10 Tage. Aber man kann in WOW Spaß haben, wenn man will.

Das war nicht das letzte virtuelle Treffen, das nächste mal dann vielleicht wieder in SL, auch wenn da die Grafik natürlich mit WOW überhaupt nicht mithalten kann. Dafür sind die Kommunikationsmöglichkeiten durchaus leichter anwendbar.

Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Danke schön und ein gutes neues Jahr allen im Verein.

Neujahrsempfang in WOW

Samstag, 10. Januar 2009 von zosch

Manchmal muss man einfach Dinge ausprobieren auch wenn es völlig irrsinnig ist. Der CMP-Netz eV versucht sich an einer Neujahrsveranstaltung in WOW. Ist es möglich sich in dieser virtuellen Welt zu treffen und auszutauschen jenseits der eigentlichen Spiellogik? Welche Vorteile bringt es, was hat man davon, was ist möglich? Welchen Vorteil bringt es gegenüber anderer Software, die dafür eigentlich gedacht ist?

Es ist schon vor dem Versuch klar, dass wir es mit einigen Problemen zu tun bekommen. Mit meiner Erfahrung aus Second Life bin ich das skeptisch, aber neugierig. Hier schon mal meine kritischen Anmerkungen.

1. Problem: Die Trial-Streaming Version ist natürlich pünktlich zu unserem Versuch kaputt. Alternativ darf man sich die Vollversion herunterladen.

2. Problem: die Software. Ein Probeaccount für 10 Tage ist kostenlos möglich, hat aber den Nachteil, dass jeder Beteiligte alle Daten des Spieles braucht. Die kann man sich aus dem Netz laden. Lächerliche 4 GB sickern so innerhalb von 3 Stunden auf meinen Rechner. Danach noch eine Unmenge an Patches,  ohne die mich die Software nicht ins gelobte Land lässt. (Tja bei der Trialversion ging es jetzt los)

3. Problem: Sollte der Test funktionieren, ist es mit dem kostenlosen Treffen nach 10 Tagen vorbei. Dann heißt es Vollversion kaufen! Es ist also nur was für dauerhafte WOW Spieler. Ansonsten wird es sich kaum lohnen. Kostet zwar nur 15 Euro, aber die monatlichen Kosten kommen ja auch noch dazu.

So ich warte noch auf die Patch Downloads…..

2 Stunden später“.

Ja WOW ist wie die “Unendliche Geschichte”. Nachdem ich also weitere 2 Stunden Patches heruntergeladen habe möchte WOW auch gleich noch ein Patch mit 3,2 GB nachladen.

An dieser Stelle frage ich mich, ob sich 7 bis 8 Stunden Downloadzeit für ein Treffen von ca. 2 Stunden wirklich lohnen. Ich klicke frustriert auf Abbrechen und versuche mal, ob es jetzt geht. Nein es will immer noch Patches. Nun gut, Rechner runtergefahren und wieder hochgefahren und siehe da es lässt mich ins Spiel. Sehr eigenartig. Aber jetzt bin ich gespannt.

Spaß bei der Identitätssuche

Donnerstag, 01. Januar 2009 von zosch

Schminkprogramme faszinieren nicht nur Mädels, aber vor allem diese. Die Suche nach dem eigenen Aussehen, das Verändern der eigenen Optik schnell und gefahrlos am Computer macht Spaß zeigt einem aber auch wirklich umsetzbare Alternativen. Nicht umsonst setzen viel kommerzielle Kosmetik Hersteller auf diese “Spielerei” im Netz.

Aber kein Grund diese nicht für die Medienpädagogik zu nutzen. Nachteil ist oft, dass wenn man am eigenen Bild arbeiten will, bzw. es speichern und ausdrucken will, eine Registrierung nötig ist. Hier gilt es genau zu schauen, was man sich damit an Spams antut. Die Schwierigkeit ist oft, dass die Seiten auf Englisch sind, was die AGB Lektüre nicht verbessert. Da es in Amerika verboten ist private Daten von Kindern unter 13 Jahren zu erfassen, ist dies ein Haken wenn man mit jüngeren Kindern arbeitet.

Ein paar Seiten aus einem Spiegelartikel hab ich mal angeschaut.

taaz.com - kann man mit Beispielbildern arbeiten. Sehr schnell verständlich.

virtual makeovers - ebenfalls sofort mit Fremdfotos ausprobierbar.

Eine deutsche Alternative, nicht ganz so bedienerfreundlich, findet sich mit dem beautystyler auf jolie.de. Vorteil: Die AGBs sind zu verstehen und berücksichtigen deutsches Recht und den Schutz von Minderjährigen. Außerdem haben dort auch Männer Styling Vorlagen! Weiter positiv anzumerken: Registirerung ging schnell ohne viele Daten und auch ein Speichern und Download der Stylings scheint  möglich. Allerdings ist man jetzt Mitglied einer Community und sollte erst mal seine Privatsphäre sichern. Sonst sieht mich jeder.

Bei Make over studios geht vor einer Registrierung garnichts. Daher auch kein Link, da man nicht weiß, ob die Registrierung sich lohnt.

babylambert Dank Face Transformer

babylambert Dank Face Transformer

Eine sehr schöne Spielerrei ist die Bildmanipulationsseite faceofthefuture.org.uk/ auf der man sich mal anschauen kann, wie man selber als Gemälde, Afrikaner, als das andere Geschlecht oder im Alter aussieht. Am witzigsten ist sicherlich die Manga-Variante. Ausprobieren und Spaß haben.

Daneben sind auf der Seite noch einige andere Spielereien wie Morphing, Überblendungen usw. möglich. Auch wird eine digitale Gesichtserkennung erläutert. Allerdings ist die Seite auf Englisch.

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