BitPäd

Facebook Statistik

Dienstag, 11. Januar 2011 von zosch

Ach was sind schon Zahlen. Aber wenn sie so viel Nullen haben wie bei Facebook, dann macht dass hinschauen schon Spaß.

Hier mal die grafische Aufarbeitung von Facebook Zahlen mit deutschem Schwerpunkt.

Neues Format? Hier die Weihnachtsbotschaft im neuen Gewand.

Freitag, 17. Dezember 2010 von zosch

Ja, so langsam wird es ein neues Videoformat Geschichten mit Hilfe von multimedialen Kommunikationsmitteln zu erstellen. Hier mal die Weihnachtsbotschaft mit IPhone, foresquare, google amazon und Co.

Der kleine Facebook Freundestest

Freitag, 19. November 2010 von zosch

Ja, da habe ich unfreiwillig einen kleinen Facebook Freundestest gemacht, in dem ich bei Facebook einfach mal falsche Geburtstagsdaten eingegeben habe. Und siehe da, sofort trennen sich Bekannte und Freunde. Die einen gratulieren brav, weil Facebook ihnen sagt, dass ich Geburtstag hätte. Die anderen fragen an, ob ich jetzt mehrmals im Jahr feiern würde.

Allen Bekannten sei gesagt: Vielen Dank, dass ihr Euch bei mir nett gemeldet habt!
Allen Freunden sei gesagt: Schön dass ihr mich besser kennt als Facebook!

Ich überlege schon, ob ich nicht jetzt mal monatlich meine Geburtsdaten änder, und schaue, wem das auffällt. Es ist schon spannend, was so eine Software alles für empirische Forschungsmethoden hergibt.

Medienprojekte können so viel Meer sein!

Dienstag, 02. November 2010 von zosch

Die unterfränkische JuFinale 2010 in Trévière in Frankreich - zum 23. mal Videowettbewerb, zum 18.mal binationaler Wettbewerb von französischen und deutschen Jugendlichen. Es geht nicht nur um Filme machen. Das auch. Aber es geht auch darum, über den Film andere Leute kennen zu lernen, sogar andere Länder.

In Trévière war der Bezirksjugendring mit 90 Personen. Damit haben wir die Bevölkerungzahl dort immerhin um über 10 % gesteigert. Und obwohl der Ort so klein ist, hat er ein eigenes Kino. Und die Unterkunft lag direkt am Meer. Für viele TeilnehmerInnen aus teilweise finanziell schwierigen Verhältnissen, war es die erste Auslandsreise und das erste mal das Erlebnis “Meer”. Und bei strahlend schönem Wetter war es eher Urlaub, als Filmfestival. Das wir auf historischen Boden, nur 2 KM vom “Omaha Beach”, einem der Landungsstrände der Alliierten im 2. Weltkrieg waren, haben wir nicht zuletzt auf dem deutschen Soldatenfriedhof eindrucksvoll erlebt. Schön, dass wir uns nach fast 70 Jahren jetzt als Freunde begegnen können.

Es ist zwar ein echt harter Marathon 90 Jugendliche von 11 - 21 Jahren beieinander zu halten, Nachtfahrten von 12 Stunden und wenig Schlaf zu haben, aber es lohnt sich. Filmwettbewerbe für Jugendliche gibt es viele. Einen binationalen wie in Unterfranken, der weit mehr ist als ein Wettbewerb, gibt es kaum einen zweiten. Und darauf können wir mit Recht Stolz sein. Und die Jufinale macht Lust auf Meer!

You Tube ist eigentlich ab 18

Mittwoch, 27. Oktober 2010 von zosch

You Tube nutzt jeder, vor allem auch Jugendliche. Es ist die Quelle ewigen Musiknachschubs. Aber wehe es stellt jemand die Frage: Darf ich Videos oder Musik aus You Tube auf meinem Rechner speichern? Ich bin kein Jurist aber ich habe mich mal ein bisschen damit beschäftigt.

Die Nutzungsbedingungen von You Tube untersagen das dauerhafte Abspeichern von gestreamten Dateien.
Die Nutzungsbedingungen sind auch dann gültig, wenn ich sie gar nicht gelesen habe. Es reicht sich ein Video anzuschauen, um den Nutzungsbedinungen zuzustimmen. (Punkt 2.2.)
Die Nutzungsbedingungen stellen einen Vertrag dar. Verträge schlagen, sofern sie nicht gegen Gesetze verstoßen, alle Gesetze.

Aber: You Tube schreibt auch in den Nutzungsbedingungen (2.3.), dass der Nutzer das passende Alter haben muss, um Verträge abzuschließen.

  • 2.3 Sie dürfen die Dienste nicht nutzen und die Bestimmungen nicht annehmen, sofern (a) Sie noch nicht das rechtlich erforderliche Alter für den Abschluss eines bindenden Vertrags mit YouTube erreicht haben, oder (b) Sie nach dem Recht des Staates, in dem Sie wohnhaft sind oder von dem aus Sie auf die DiensteDienste zugreifen oder diese nutzen, ausgeschlossen sind oder diese Ihnen anderweitig rechtlich untersagt sind.

Die juristische Frage ist also: Kann YouTube mit Minderjährigen einen bindenden Vertrag schließen, via Nutzungsbedingungen, die der Jugendliche gar nicht lesen muss (solange er keinen Account hat), die im schlimmsten Falle zu Abmahnungen oder Geldstrafen wegen der Verletzung des Urheberrechtes führen können.

Verträge mit solch weitreichenden Konsequenzen können meiner Meinung nach in Deutschland eigentlich nur Volljährige abschließen. Das hieße im Klartext: You Tube ist ab 18.

Da auf der Seite “aus Versehen” Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen werden können, müsste die Seite auch noch dem Jugendschutz unterliegen. Hier muss dann aber der Anbieter dafür sorgen, das Jugendliche nicht gefährdet werden. Ein Hinweis darauf fehlt gänzlich.

Dies ist ein gesetzliches Dilemma. Das Urheberschutzgesetz in Deutschland erlaubt die Speicherung und Kopie zu privaten Zwecken - ausschließlich von öffentlich zugänglichem Material.

  • (1) Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird. §53 UrhG

Ganze Konsumgüterindustrien haben Aufnahmegeräte für gestreamte und öffentlich zugängliche Daten (Fernsehen und Radio) verkauft und uns damit alle beglückt. Waren wir seit Jahrzehnten illegal unterwegs?

Außerdem ist bei YouTube nirgends zu erkennen (außer bei den CC Lizenzen) welche Rechte der Urheber an den Filmen hat, ich kann also auch nicht erkennen, ob das Video legal oder illegal eingestellt wurde.

Die Frage zeigt also, dass wir dringend anfangen müssen die Gesetze der Buchkultur an das digitale Zeitalter anzupassen. Derzeit verdienen sich nämlich so Anwälte eine goldene Nase, weil sie die aktuellen Gesetze gnadenlos anwenden, Abmahnungen versenden und viele Menschen leider einfach in die digitale Rechts-Falle rennen.

Handy, die Fernbedienung des Lebens

Freitag, 22. Oktober 2010 von zosch

Hier nur eine nette Seite für alle die mit Handys Projekte machen oder sich informieren wollen.
Handywissen.at ist eine Seite, die den Charme der Bewahrpädagogik nicht los wird, birgt aber trotzdem eine Menge Einträge, die vielleicht in Einzelfragen weiterhelfen.

Wir alle müssen uns ändern - aber wie?

Freitag, 08. Oktober 2010 von zosch

Geht man davon aus, dass das Leitmedium Buch vom Internet - wie z.B. Lisa Rosa darlegt- abgelöst wird, dann haben wir jetzt einen Epochenübergang. Von der Industriegesellschaft in eine neue Gesellschaftsform. Dieser Übergang macht Angst und schafft Probleme, da bekannte und gewohnte Strukturen nicht mehr funktionieren. Das Macht vor allem Institutionen Angst vor Kontrollverlust. Die Bildungslandschaft passt nicht mehr, Rechte können noch nicht mit dem Leitmedium umgehen, Institutionen haben Verlusste an “Followern” oder sie öffnen sich dramatisch (wie Greenpeace). Wenn man sich dem Internet verweigert, dann kommt das Internet eben zu uns - z.B. via Google Street View - und schon müssen sich Internetverweigerer auch damit auseinandersetzen, ob sie wollen oder nicht.

Wie soll dann Gesellschaft und bürgerliche Beteiligung aussehen? E-Goverment für Jugendliche und politische Beteiligungsmöglichkeiten kann man bei Netzcheckers einsehen.

Was sollte passieren? Laut Jürgen Ertelt: Kontrollverlust zulassen - Transparenz ermöglichen, um sich zu entwickeln. Entwicklung von neuen Formen braucht Erfahrungen und Ziele. Und evtl. auch Stellen für Social Media - wie z.B. beim IJAB. Das zeigt Perspektive.

liqd.de ist ein Versuch auch Demokratie in der digitalen Welt neu zu gestalten und auch mit Mandaten auszustatten. Oder die Enquete Kommission des deutschen Bundestages versucht - für den Bundestag sensationell - eine politische Transparenz und Kommunikation. Dem schließt sich auch Bundesfamilienministerin Schröder an.

Institutionen haben Öffentlichkeitsreferate, um alles unter Kontrolle zu haben - und verlieren sie dadurch, weil die Mitglieder der Institution schon frei im web 2.0 kommunizieren. Höchste Zeit diese neue Gesellschaft mitzugestalten.

Wander Barcamp 1.0

Donnerstag, 07. Oktober 2010 von zosch

oder: Wir tragen Laptops und IPhones in den Wald.

Nachdem wir uns in Welttheoretiker, Zombies und mobile Medien geteilt haben, sind wir losgezogen um zum einen Spiele mit Medien auszuprobieren, zum anderen in Gesprächen auf dem Weg die zuvor gehörten Statements zu vertiefen.

Schiffe versenken via QR-Codes eine ausbaubare Variante, geocaching schon fast etabliert, Geisterjagd via Smartphone verlangt schon ein bisschen Rechenleistung, Netzanbindung und GPS, um die Augmented Reality Wirklichkeit werden zu lassen.

Spannend unser Tun mit “aufsuchender Jugendarbeit in Wiesbaden” von Verena Ketter vorgestellt zu bekommen.

wandern.org oder ich bin gestaltender Teil eines Fortbildungs-Experimentes

Mittwoch, 06. Oktober 2010 von zosch

Ja, Fortbildungen können anders sein. Schon immer gut waren die MaC-days, auf denen ich gerade sitze und schlauer werden. (”Keine Bildung ohne Medien!” ist das Thema.) Das liegt zum einen an den Menschen die hier sind und mit mir um neue Konzepte von Bildung ringen. Aber auch am experimentellen Charakter. Wir machen das wahrscheinlich erste “Wander Bar Camp” in Deutschland. Also eine Fortbildung, während man läuft - durch die Natur - mit dem Handy - ständig online und ganz Ohr seinem Mitwanderer. Und das soll Fortbildung sein? Schaun wir mal. Ich freu mich drauf.

Prof. Dr. Horst Niesyto, Lisa Rosa und Bastian Dietz haben uns schon mal eingeführt in das neue Zeitalter, in dem sich Bildung dem Leitmedium anpassen muss. Sowohl in der Gesellschaft, der Schule und der Jugendarbeit. or allem Lisa Rosas Vortrag, warum sich Schule, oder wir uns so schwer mit Schule tun, war für mich sehr erhellend. Überall gibt es politische und strukturelle Defizite. Zusammenfassungen siehe den Tagungsblog von Gabi Uhlenbrock.

Gautinger Internettreffen 2010

Mittwoch, 06. Oktober 2010 von zosch

6 + 12 + 32 Referenten innerhalb von ca. 30 Stunden. Das ist harte Arbeit aber auch viel Input beim Gautinger Internettreffen. Spannend für mich ein Workshop zur Dialektik von Spielsucht. Hier ging es darum Suchtkriterien für digitale Spielwelten zu finden, da offiziell ein solches Krankheitsbild nicht existiert

Ebenfalls spannend das Projekt “Mein München” bei dem Kinder ihre Stadt aufbauen können. Das Spiel wird in Teilen freigeschaltet, in dem in der Realtität Aufgaben gelöst werden.

Ebenso spannend die das sexualpädagogische Projekt “Lebensträume - im Netz der Beziehungen” an Schulen, welches die Frage untersuchte, ob und inwiefern die Netznutzung soziale und sexuelle Beziehungen bei Jugendlichen verändert. Überraschend haben die Verantwortlichen festgestellt, dass die reale Begegnung und die virtuelle Begegnung zwei verschiedene Welten sind und auch bleiben. Offen blieb die Frage, ob extreme Pornografie auch Traumata verursacht.

Jürgen Ertelt hat dann in gewohnt umfangreicher Weise das Netz 2.0 bis vielleicht 4.0 vorgestellt. Manche Vision ist schon Realität.

Marcel Weiß erläuterte die Idee der “Kulturflatrate” als Antwort auf die vielen Urheberrechtsfragen. Er sieht die Lösung sehr kritisch. Wie soll das Geld gerecht verteilt werden. Wie gehen wir damit um, dass dann alle Downloads gespeichert werden müssten - Privatsphäre endgültig dahin. Wie verhindert man Manipulation. Hier gibt es kaum befriedigende Antworten.

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