BitPäd

Überholen uns die Maschinen?

Freitag, 19. Juni 2015 von zosch

Im Workshop “Maschinen zum Denken” in Josefstal zum Thema Wissensmanagement ging es um einen kritischen Blick auf die Entwicklungen in der digitalen Technik.

Gibt es intelligente Maschinen, die selber denken können? Mit dem Turing Test wurde schon 1950 versucht herauszufinden, ob eine Maschine “Denken” kann.  Ergebnis: Wenn die Maschine “Lügen” kann, dann ist sie intelligent und kann Denken. (weiterlesen…)

Mit Medien Fragen beantworten

Dienstag, 04. Juni 2013 von zosch

Hier ein schönes Beispiel, wie man mit Medien Fragen beantworten kann. Die Frage: Klingt im Radio alles gleich? Hier die schon Kunst zu nennende Antwort:

Software für die Jugendarbeit

Montag, 30. Januar 2012 von zosch

Beim Medien Fachtag des BDKJ Würzburg kam ein schönes Ergebnis raus, welches ich hier einbinden möchte. Es ging beim Fachtag um die Frage, inwiefern Social Media die Arbeit von Jugendverbänden ändert und welche Software man wofür benutzen kann. Das Ergebnis zeigt einen kleinen Ausschnitt der sehr kreativen Arbeit.

Dabei wurde deutlich, dass sich unabhängig von der jeweiligen Software der Trend “Cloud-Computing” - also das Arbeiten und Speichern im Netz - durchsetzt und auch langfristig der Weg für die Jugendarbeit werden wird.

BDKJ Medienpädagogischer Fachtag 21.01.2012 on Prezi

Computerspiele einfach basteln

Freitag, 16. Dezember 2011 von zosch

Kann man eigentlich Computerspiele auch einfacher programmieren als im Quellcode? Vielleicht mit Kodu von Microsoft. Einfach über Symbole Funktionen zusammenklicken. Grafiken und  Nachteil: Es wird keine Exe oder andere Datei mit dem fertigen Spiel ausgegeben, sondern man muss zum Spielen das Programm auf dem Rechner haben. Das Programm gibt es kostenlos. Wer mehr wissen will:

http://research.microsoft.com/en-us/projects/kodu/

Partizipation bei Konferenzen mit Open Slides optimieren

Dienstag, 06. Dezember 2011 von zosch

Mittlerweile sitzen auch bei Jugendverbänden viele Deligierte mit Laptops in Konferenzen. Kann man das nicht irgendwie nutzen, um die sonst eher schweigende Mehrheit der Deligierten irgendwie digital zu beteiligen und so vielleicht Konferenzen ein bisschen beschleunigen? Immerhin werden wichtige Dinge oft beim Kaffee oder Bier ausserhalb der Tagesordnung beredet.

Open Slides ist da ein Versuch eine Konferenzsoftware anzubieten, die lokal im Raum über ein W-LAN Partizipation der Delegierten zulässt. Wahlvorschläge, personalisierte Wahlzettel, Antragstexte, Unterstützung und vieles mehr sollen über die Software schneller und parallel während der Konferenz abarbeitbar sein. Für die Zukunft ist auch ein Protokollsystem angedacht. Spannend ist, dass man die Präsentationsebene und die Bearbeitungsebene getrennt ausgeben kann, sprich während auf dem Beamer das Frontend angezeigt wird, kann im Backend fleissig geschrieben werden.

Ich habe die Software noch nicht ausprobiert, wäre aber an praktischen Erfahrungen interessiert. Wer mal schauen will:

http://openslides.org/de/index.html

Aus Fotos attraktiv Videos machen

Mittwoch, 12. Oktober 2011 von zosch

Mittlerweile gibt es viele Programme mit denen man aus Fotos eine etwas animiertere Slidshow machen kann. Interessant sind die Onlineprogramme, die teilweise auch auf Flickr, Picasa oder Facebook Konten zugreifen können. Zwei möchte ich hier nur kurz vorstellen.

Vom Prinizip sind sie beide gleich, sind in einer Testversion kostenlos mit Einschränkungen, und kosten als Vollaccount noch nicht so viel Geld. Prinzip: Bilder hochladen, in eine Reihenfolge bringen, Texte hinzufügen, Musik auswählen (ist in legaler Variante auf den Plattformen vorhanden) und die Software gestaltet ein Zufallsprodukt. Wenn nicht gefällt noch mal einen Remix machen. Also wenig Arbeit mit interessanten Ergebnissen. Die kann man dann versenden, einbinden, posten, Herunterladen usw.. Eigentlich eine schöne Form kleine thematische Filme aus Fotos zu gestalten.

http://www.stupeflix.com/ und http://www.animoto.com sind fast gleich einfach zu bedienen. Persönlich finde ich animoto von den Ergebnissen etwas besser. Aber dafür kann man dort kostenlos nur 30 Sekunden Videos machen.  Einfach ausprobieren. Hier mal ein Ergebnis aus einem Workshop.

Musik mit Handys selber machen

Dienstag, 16. August 2011 von zosch

Sehr geniales Video und Artikel. Mit Smartphones oder I-Pods ist heute schon eine Menge kreatives Potential möglich. Einfach mal als Anregung und zum genießen.
http://handymusik.wordpress.com/2011/08/12/smartphone-klassische-musik-spielen-ipods/

Einmischen statt nur rummaulen gilt auch für Medienpädagogen - vorallem beim JMStV.

Mittwoch, 23. März 2011 von zosch

Alvar Freude stellte beim Gautinger Internettreffen noch mal Kritik und Stand der Diskussion bei der Neufassung des Jugendmedienstaatsvertrages vor. Jugendschutz hat Verfassungsrang - aber auch die Kommunikationsfreiheit. Hier gilt es eine Abwägung von Grundrechten vorzunehmen.

Grundsätzlich ist der JMStV ein Gesetz für den Rundfunk. Diese Regelungen sollten auf das Internet übertragen werden. Größte Kritik: Dies funktioniert nicht, weil das Internet ganz andere Facetten aufweist. Auch kommt die Medienpädagogik überhaupt nicht vor.

In der Enquettekommission des dt. Bundestages gilt es die Medienpädagogik stärker als Instrument zum Schutz vor Gefahren zu verstehen. Und Medienpädagogik ist nicht nur als Angebot für Kinder und Jugendliche, sondern für alle Altersgruppen zu verstehen. In der Arbeitsguppe Medienpädagogik wird es die größten Differenzen im Thema Jugendschutz geben.

Große Fragen in der Diskussion der Kommission.

Welches Leitbild ist im Internet das richtige.

Ist das Internet der Ort der Kommunikationsfreiheit?

Welche Ziele verfolgt der Jugendmedienschutz? Schutz vor zufälligen Treffern, oder bewusster Suche, oder “Selbstgefährdung”.

Faire Verantwortundverteilung beim Jugendschutz.

Das Internet ist Mittler aller Medien geworden. Was heißt das?

Albert Fußmann wirft die provokante Frage auf, ob es überhaupt noch einen Bereich der Gesellschaft gibt, aus denen man Kinder ausschließen sollte?

Perspektiven und Ideen aus der Diskussion:

Technisch ist außer Stecker ziehen oder Totalzensur wie in China es nicht möglich, das explizite Aufsuchen von gefährdenden Inhalten durch Jugendliche zu verhindern. Werden Seiten also bewusst und nicht zufällig aufgesucht, ist ein technischer Schutz fasst nicht möglich. Für jüngere Kinder funktionieren Internetfilter vielleicht noch um sie vor zufäligem Zugang zu schützen.  Wenn Eltern sie installieren!

Eine positive Perspektive wäre ein Cloudsourcingprinzip also der Empfehlungen von Seiten durch Eltern, Institutionen, Kinder und Jugendliche. Dies gilt oder funktioniert vor allem für jüngere Kinder.

Eine österreichische Utopie: “Medienkompetenzgesetz” statt “Jugendschutzgesetz” - In Deutschland grenzen sich aber die Jugendschützer von den Medienpädagogen ab. Hier steckt wohl ein Grundproblem der Diskussion.

Für jüngere Kinder sind sicherlich Internetfilter geeignet (sofern sie denn überhaupt installiert und richtig eingestellt sind - das bedarf auch einer Kompetenzvermittlung bei Eltern.) Bei älteren Kindern (ab 10 Jahre) muss es um Selbstschutz gehen. Wie baut man diesen Selbstschutz auf.

Verkehrserziehung hat heute schon ein Modell um “Selbstschutz” auch schon kleinsten Kindern zu vermitteln. Hier muss man nur mal googlen. Das kann ein Modell sein. Die andere Frage ist, was sind denn die wirklichen Gefahrenpotentiale bei Jugendlichen (kostenpflichtige Abzockseiten, Cybermobbing, Urheberrechtsverletzungen die geahndet werden etc.). Dies wird von den Jugendschützeren überhaupt nicht in den Blick genommen.  Außerdem ändern sich reale Bedrohungen und Gefahren ständig. Hier kann ein Gesetz gar nicht so schnell hinterherkommen, Bildungskonzepte sind da flexibler. Noch mehr ein Grund auf Bildung statt auf Gesetz zu setzen.

Wenn wir also Kinder und Jugendliche wirklich schützen wollen, dann gilt es viele Fragen zu diskutieren, vorhandene Abegrenzungen zu überwinden und vor allem sich einzumischen als Medienpädagogen. Medienpädagogik muss vielleicht mehr denn je politisch werden. Wenn wir über Partizipation diskutieren, dann sollten wir als Medienpädagogen das auch praktizieren. Also unbedingt hierhinklicken und mitmischen.

Handyeinsatz bei Projekten der Jugendarbeit

Mittwoch, 23. März 2011 von zosch

Logo My Mobile

Logo My Mobile

Das Handy verändert nicht nur die Kommunikation, sondern auch Strukturen des Lernens. Daher ist auch die Frage, wie ich Handys in Bildungsprozessen einsetzen kann. Prof. Bachmair und Björn Friedrich stellen das Projekt MyMoble von medien + bildung.com bei dem Gautinger Internettreffen vor. Im Projekt ging es darum das Handy als Ressource für Partizipation für Bildung zu nutzen. Das Projekt fand an Hauptschulen  statt. Überraschend: Das Whiteboard an Schulen wurde stark genutzt, Bluetooth war sekundär. Innovative Ansätze machen Arbeit, dazu braucht es zusätzliches Personal, sonst klappt es nicht. Didaktischer Aspekt: Wenn man ein Handy dem Schüler in die Hand drückt ist es ein Lehrmittel, nutzt man das persönliche Handy des Schülers ist es ein positiv besetztes und bekanntes Arbeitsmittel. Damit macht Lernalltag in der Schule Spaß und gewinnt an Dynamik. Fotos waren für alle Schüler leicht produzierbar. Dabei wurden auch provokante Themen eingebracht (z.B. Alkoholkonsum). Dabei kamen auch für Jugendliche selbstverständliche Zusammenhänge zu Tage, die in der Schule getrennt werden, z.B. Religion und Gesellschaftslehre. Die Aufgabe Alltagsfotos zu suchen führte auch dazu Fotos aus dem Netz einzubringen. Gedruckter Text tauchte bei Migranten als muttersprachliche Produkte auf.

Das Projekt stellt viele interessante Aspekte von Lernen mit Handys dar, im konkreten natürlich im Spannungsfeld schulischen Lernens. Die Kollision mit informellen Lernfeldern aus der Jugendkultur schafft neue teilweise unerwartete Lernergebnisse. Die didaktische Kunst ist es über diesen anderen Weg trotzdem zu vorher definierten Lernzielen zu gelanden. Hier gilt es noch viel Überzeugungsarbeit und Experimente zu machen.

Die ausführlichen Slides finden sich unter slideshare.net/bjoernfr

Erzwungene Perspektive

Freitag, 25. Februar 2011 von zosch

Im Medienpädagogik Praxis-Blog hat Eike Rösch auf eine schöne Medienübung hingewiesen, die für Kameraleute und Kreative aller Art nicht nur Spaß macht sondern auch sehr verblüffende Ergebnisse liefert: Die Erzwungene Perspektive. Dabei werden durch geschickte Positionierung der Kamera Vordergrund und Hintergrund so miteinander in Beziehung gebracht, dass ein neues Motiv entsteht. Besser als jede Beschreibung kann dies dieser Film erklären.

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